Pensionspferde 


Ab dem 01. März wird ein "Mithilfe-"Pensionsplätze frei, d.h. es muss ein Morgendienst am Wochenende von ca. 3 Stunden übernommen werden 


Bei der Haltung der Pferde stehen für mich die Bedürfnisse der Pferde im Vordergrund, nicht die des Menschen.

D.h. die Pferde leben ganzjährig im Herdenverband draußen, sind entsprechend bei Regen auch mal nass und dreckig und warten nicht unbedingt darauf, dass der Mensch 1x am Tag vorbei kommt und sie für 1 Stunde aus der Langeweile der Paddock Box erlöst. 

Die Pferde dürfen hier Pferd sein!

Denn die meiste Zeit am Tag verbringen sie nun mal ohne den Menschen. Sie haben daher soviel Bewegungsmöglichkeiten wie möglich, können ihre sozialen Kontakte pflegen und die  Herdenstruktur bietet ihnen Sicherheit. All dies sind insbesondere für unsere Islandpferde wichtige Voraussetzungen um psychisch gesund zu bleiben, Stress zu minimieren und dadurch Krankheiten vorzubeugen. 

 

Mir stehen knapp 6ha Weideland zur Verfügung, welches teils auf der Geest und teils in der Marsch liegt.

 

Unser Winterquartier, welches am Dorfrand von Nieblum liegt, ist  dabei das Hauptzuhause der Pferde. Hier leben sie von ca. Anfang/Mitte Dezember bis Mitte/Ende Mai.

Die natürlichen Gegebenheiten von Bäumen, Büschen und Wällen aufgreifend, habe ich hier verschiedene Bereiche geschaffen, die den Pferden viel Abwechslung, Witterungsschutz und Anreize zur Bewegung bieten. Als zusätzlicher Schutz stehen vier Weidezelte zur Verfügung. Die Heuraufen stehen hier auf Waschbetonplatten, so dass diese auch bei unserem norddeutschen Schmuddel-Winter-Wetter nicht im Matsch versinken. 

 

In den Sommermonaten von Mitte/Ende Mai bis Ende September/Anfang Oktober verbringen die Pferde dann auf knapp 4ha in der Wrixumer Marsch. Auch hier habe ich die Weide wieder in verschieden Bereiche aufgeteilt, um dem Bewegungsbedürfnis der Pferde gerecht zu werden. Ausgehend von zwei großen L-förmigen Ausläufen, welche durch einen Gang miteinander verbunden werden können und in denen Wasser und Futterplätze weit möglichst von einander entfernt liegen, kann ich die Pferde hier stundenweise auf die Weide lassen oder portioniert weiterstecken. 

 

Für den Herbst stehen mir dann noch zwei kleinere Weiden auf der Geest bzw. am Marschrand zur Verfügung. Auf der Geestweide gibt es zwei Ausläufe, die durch einen langen Gang miteinander verbunden sind, dazwischen liegen die Weidestücke. Dadurch müssen die Pferde sich auch hier wieder viel bewegen.

 

Um Stress für die Pferde zu vermeiden, berechne ich die Futterplätze an den Heuraufen sehr großzügig mit 2 bis 3 Pferden pro Rund-Raufe, welche für 6 Pferde ausgelegt ist. 

Durch die Aufteilung der Weiden in verschieden Bereiche gibt es genügend Rückzugsmöglichkeiten für die einzelnen Pferde, um in Ruhe zu dösen oder zu schlafen oder für die Jungpferde zum Toben. 

 

Die Fütterung erfolgt bei mir "altmodisch" 2x täglich da ich die Erfahrung gemacht habe, dass viele aber dafür (zu) kleine Portionen dazu führen, dass die Pferd nie richtig satt und dadurch unzufrieden sind, was wiederum zu Stress in der Herde und damit zu Stress für die einzelnen Pferde führt.

Daher füttere ich lieber morgens und abends, entsprechend dem Bedarf in kleine Gruppen unterteilt. So erhalten alle Pferde das was sie brauchen und sind anschließend auch satt. Für die Zeit dazwischen stehen Knabbermöglichkeiten wie Äste und gutes Futterstroh zur Verfügung.

 

Meine qualitativ sehr hochwertige und trockene Heulage erhalte ich von einem Landwirt hier von der Insel, ebenso das Stroh für den Winter. 

 

Zusätzlich zu meinen eigenen Pferden nehme ich eine begrenzte Anzahl an Pensionspferden auf.

Auch ist es möglich Ihr Pferd nur über die Sommermonate von Ende Mai bis Oktober bei mir zur Kur zu schicken. 

 

 


 

Pensionskosten 

 

 

Islandpferd ab Vollendung des 3.  Lebensjahres   in Vollpension                                                                                      270,-€ / Monat

 

bei ca. 2,5 Stunden wöchentlicher Mithilfe des Einstellers (ein kleiner Morgendienst in der Woche,

       möglichst am Wochenende)                                                                                                                                                 230,-€ / Monat

 

Islandpferd Absetzer bis zur Vollendung des 3. Lebensjahres   in Vollpension                                                              200,-€ / Monat

 

bei ca. 3 Stunden wöchentlicher Mithilfe des Einstellers (ein Morgendienst am Wochenende)                                      160,-€ / Monat

 

Bei weiterer, regelmäßiger Hilfe darüber hinaus kann der Preis natürlich entsprechend angepasst werden.

 

In dem Preis enthalten sind folgende Leistungen:

  • Haltung in einer gut sozialisierten, alters- und geschlechtergemischten Islandpferdeherde, maximal 20 Pferde,
  • zur Fütterung werden die Pferde individuell nach ihren Bedürfnissen in kleine Gruppen unterteilt,
  • ganztägiger Aufenthalt draußen in großzügigen Ausläufen mit stundenweise Weidegang und / oder  Heulage nach Bedarf,

  • die Heulagefütterung im Winter erfolgt 2x täglich aus Rundraufen, dazwischen haben die Pferde verschiedene Knabber-Möglichkeiten wie Äste und gutes Futterstroh,
  • mind. 2 x tägliche Kontrolle,

  • tägliches Abäppeln von Weide und Ausläufen,

  • tägliche Mineralfuttergabe,

  • 2x täglich frisches Wasser, 
  • 4 Wurmkuren im Jahr
  • im Winter Einstreu der Weidezelte mit Stroh

Die Kosten für Impfungen, anfallende Tierarztkosten, Hufschmied, zusätzliches Kraftfutter, etc. sind nicht im Preis enthalten. 

 

Zusätzliche Kosten nach Aufwand für :

 

Ekzemerpflege / tägliche Medikamentengabe / tägliche Gabe von                       1,-€ / Mal

extra Kraftfutter je

(Pflegeprodukte / Medikamente / zusätzliches Futter nicht im Preis enthalten)

 

 

Vorstellung beim Tierarzt / Hufschmied                                                                   10,-€ / ½ Std. 

 

Folgende Voraussetzungen muss Ihr Pferd mitbringen:

  • herdenverträglich und gut sozialisiert sein, damit eine gute Integration in die bestehende Herde möglich ist,

  • sich jederzeit, auch auf der großen Weide, einfangen lasen und händelbar sein,
  • frei von ansteckenden Krankheiten sein (insbesondere Druse und Herpes) und aus einem gesunden Bestand kommen,

  • gegen Influenza und Tetanus geimpft sowie frisch entwurmt sein,

  • es muss nachweislich eine Haftpflichtversicherung für Ihr Pferd bestehen.