Pensionspferde 


Ab Juni ist einen Vollpensionsplatz frei.

Gerne auch für einen Rentner oder ein Pferd welches wegen Ekzem / Atemwegserkrankung an die See muss.


Bei der Haltung der Pferde stehen für mich die Bedürfnisse der Pferde im Vordergrund, nicht die des Menschen.

D.h. die Pferde leben ganzjährig im Herdenverband draußen, sind entsprechend bei Regen auch mal nass und dreckig und warten nicht unbedingt darauf, dass der Mensch 1x am Tag vorbei kommt und sie für 1 Stunde aus der Langeweile der Paddock Box erlöst. 

 

Die Pferde dürfen hier Pferd sein!

 

Denn die meiste Zeit am Tag verbringen sie nun einmal ohne den Menschen. Sie haben daher soviel Bewegungsmöglichkeiten wie möglich, können ihre sozialen Kontakte pflegen und die  Herdenstruktur bietet ihnen Sicherheit. All dies sind insbesondere für unsere Islandpferde wichtige Voraussetzungen um psychisch gesund zu bleiben, Stress zu minimieren und dadurch Krankheiten vorzubeugen. 

 

Mir stehen gut 6ha Weideland zur Verfügung, welches teils auf der Geest und teils in der Marsch liegt.

 

Das Winterquartier, welches am Dorfrand von Nieblum liegt, ist  dabei das Hauptzuhause der Pferde. Hier leben die Pferde von ca. Anfang Dezember bis ca. Ende Mai auf knapp einem Hektar plus noch einmal etwa einem Hektar Weide, auf welche die Pferde bei entsprechender Witterung stundenweise zum Toben und Grasen gelassen werden können.

Die natürlichen Gegebenheiten von Bäumen, Büschen und Wällen aufgreifend, habe ich hier verschiedene Bereiche geschaffen, die den Pferden viel Abwechslung, Witterungsschutz und Anreize zur Bewegung bieten. Als zusätzlicher Schutz stehen vier Weidezelte zur Verfügung, welche mit Stroh eingestreut werden. Die Heuraufen stehen hier auf Waschbetonplatten, so dass diese auch bei unserem norddeutschen Schmuddel-Winter-Wetter nicht im Matsch versinken. 

 

In den Sommermonaten von Ende Mai bis Ende September verbringen die Pferde dann auf knapp 4ha in der Wrixumer Marsch. Auch hier habe ich die Weide wieder in verschieden Bereiche aufgeteilt, um dem Bewegungsbedürfnis der Pferde gerecht zu werden. Ausgehend von zwei großen  Ausläufen (2.250m² und 2.200m²), welche auch durch zwei Gänge miteinander verbunden werden können und in denen Wasser und Futterplätze weit möglichst von einander entfernt liegen, kann ich die Pferde hier stundenweise auf die Weide lassen, portioniert weiterstecken oder bei Bedarf auch Heulage zufüttern.

 

Im Herbst für den Übergang habe ich noch eine kleinere Weide auf der Geest . Hier gibt es zwei Ausläufe, die durch einen langen Gang miteinander verbunden sind (insgesamt ca. 2.900m²), dazwischen liegen die Weidestücke. Dadurch müssen die Pferde sich auch hier wieder viel bewegen.

 

Um Stress für die Pferde zu vermeiden, berechne ich die Futterplätze an den Heuraufen sehr großzügig mit 2 bis 3 Pferden pro Rund-Raufe, welche für 6 Pferde ausgelegt ist. 

Durch die Aufteilung der Weiden in verschieden Bereiche gibt es genügend Rückzugsmöglichkeiten für die einzelnen Pferde, um in Ruhe zu dösen oder zu schlafen oder für die Jungpferde zum Toben. 

 

Die Fütterung erfolgt bei mir "altmodisch" 2x täglich da ich die Erfahrung gemacht habe, dass viele aber dafür (zu) kleine Portionen dazu führen, dass die Pferde nie richtig satt werden und dadurch unzufrieden sind, was wiederum zu Stress in der Herde und damit zu Stress für die einzelnen Pferde führt.

Daher füttere ich lieber morgens und abends, entsprechend dem Bedarf in kleine Gruppen unterteilt.

Je nach Bedarf erhalten die Gruppen zwischen 2 mal täglich 2,5 Stunden bis zu 18 Stunden täglich Zugang zum Futter (Wiese und / oder Heulage).

So erhalten alle Pferde das was sie brauchen und sind anschließend auch satt. Für die Zeit dazwischen stehen Knabber-Möglichkeiten wie Äste und gutes Futterstroh zur Verfügung.

 

Meine qualitativ sehr hochwertige und trockene Heulage erhalte ich von einem Landwirt hier von der Insel, ebenso das Stroh für den Winter. 

 

Zusätzlich zu meinen eigenen Pferden nehme ich eine begrenzte Anzahl an Pensionspferden auf und biete in den Sommermonaten von Juni bis September auch zwei Plätze für Kurpferde an.

 

 


 

Folgende Voraussetzungen muss Ihr Pferd mitbringen:

 

  • Islandpferd oder eine ähnliche Robust Rasse mit einem Stockmaß zwischen 125 cm und 150cm,
  • herdenverträglich und gut sozialisiert, als Wallach nicht hengstig, damit eine gute Integration in die bestehende, gemischtgeschlechtliche Herde möglich ist,

  • sich jederzeit, auch auf der großen Weide, einfangen lasen und händelbar sein,
  • sich zum Umweiden problemlos verladen lassen,
  • frei von ansteckenden Krankheiten sein (insbesondere Druse und Herpes) und aus einem gesunden Bestand kommen,

  • gegen Influenza und Tetanus geimpft sein, eine Entwurmung findet hier statt bevor es in die Herde geht,

  • es muss nachweislich eine Haftpflichtversicherung für Ihr Pferd bestehen.